Am 14. Juli, nach einer Auseinandersetzung am Dortmunder Hauptbahnhof, setzte die Bundespolizei einen Platzverweis durch, während der Ukrainer massiven Widerstand leistete.
Dortmund: Schlägerei endet in Widerstand

Dortmund (ost)
Früh am 14. Juli sorgte ein ukrainischer Staatsbürger am Dortmunder Hauptbahnhof für Aufregung bei der Bundespolizei. Nach einem körperlichen Streit legte sich der Angreifer auf die Straße. Um Verletzungen zu vermeiden, mussten die Beamten ihn wegbringen, woraufhin er sich heftig wehrte.
Um 05:15 Uhr meldeten Bahnmitarbeiter der Deutschen Bahn der Bundespolizei einen Streit zwischen zwei Männern. Der verbale Streit endete in einem Faustschlag. Die Einsatzkräfte trennten die Kontrahenten, nahmen den Vorfall auf, sammelten Informationen und erteilten dem ukrainischen und deutschen Staatsbürger einen Platzverweis. Der 42-jährige deutsche Angreifer folgte dem und verließ den Hauptbahnhof. Der Ukrainer folgte den Anweisungen der Beamten nur teilweise. Er ging zur Straße am Königswall und legte sich auf die Fahrbahn. Trotz Aufforderung, aufzustehen und den Gefahrenbereich zu verlassen, gehorchte der 38-Jährige nicht. Daraufhin wurde er an den Armen gepackt und von der Straße weggebracht. Während des Transports zur Dienststelle leistete der obdachlose Mann massiven Widerstand. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.
Nach erfolgter Belehrung drohten die Polizisten dem Beschuldigten die Einweisung in Polizeigewahrsam an. Der Ukrainer äußerte sich nicht zu den Anschuldigungen. Da er einsichtig war und angab, dem erneuten Platzverweis nachzukommen, ließen die Polizisten den Mann frei.
Die Bundespolizei sicherte das Videomaterial und leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den bereits polizeibekannten Mann ein.
Quelle: Presseportal








