Mann durchwühlt geparktes Auto. Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen kurz darauf vorläufig festnehmen. Der 40-Jährige hatte sieben Brillen, hochwertige Kosmetikartikel und Messer dabei.
Dortmund: Schnelle Festnahme in Lünen

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0054
Am späten Montagabend (19.01.) entdeckte eine Frau in Lünen einen Mann, der ihr Fahrzeug durchsuchte. Einsatzkräfte konnten den Verdächtigen kurz darauf vorläufig festnehmen.
Gegen 23:15 Uhr beobachtete eine Frau aus ihrem Wohnzimmerfenster, wie sich ein Mann in ihr geparktes Auto in der Luisenhüttenstraße setzte. Nachdem er das Fahrzeug durchsucht hatte, versuchte er an der Tür eines anderen geparkten Autos zu rütteln. Die Zeugin alarmierte die Notrufnummer 110.
Kurz darauf konnten Einsatzkräfte den Mann in der Nähe des Tatorts festnehmen. Es handelt sich um einen 40-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten insgesamt sieben Brillen sowie zahlreiche hochwertige Kosmetikartikel. Außerdem hatte der 40-Jährige zwei Klappmesser und ein Messer mit einer festen Klinge (18 cm Klingenlänge) dabei. Die Gegenstände wurden sichergestellt.
Der 40-Jährige verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor. Der Mann wird nun wegen Diebstahls mit Waffen strafrechtlich verfolgt und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren konfrontiert. Außerdem wird geprüft, ob er in das Messertrageverbot aufgenommen wird. Die Ermittlungen zur Herkunft der gefundenen Gegenstände dauern an.
Ihr Auto ist kein Safe!
Nach einem Diebstahl ärgern Sie sich nicht nur über den Verlust von Gegenständen, sondern auch über mögliche Reparaturen am Fahrzeug und Behördengänge wegen gestohlener Dokumente.
Um das Risiko eines Autoaufbruchs zu minimieren und Einbrüche zu verhindern, gibt die Polizei Dortmund folgende Tipps, die Sie vor solchen Taten schützen sollen:
Auch die Wahl des Parkplatzes kann entscheidend dafür sein, ob Ihr Fahrzeug aufgebrochen wird. Stellen Sie sicher, dass Ihr Auto sicher geparkt und immer verschlossen ist. Beachten Sie dabei folgende Punkte:
Sollte es zu einem Diebstahl aus Ihrem Auto gekommen sein, verändern Sie nichts am Fahrzeug und informieren Sie unverzüglich die Polizei über die Notrufnummer 110. Nur wenn die Polizei über eine Straftat informiert wird, können weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2022 wurden 3385 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 3616 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1196 auf 1451. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbrüchen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 im Jahr 2022 auf 1731 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 im Jahr 2022 auf 1888 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1672 Männer und 143 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1743 Männer und 145 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 799 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt








