In der Borsigstraße wurde ein Kioskbetreiber von drei unbekannten Tätern überfallen. Wer hat etwas gesehen? Hinweise an die Polizei.
Dortmund: Schwerer Raub in Kiosk, Polizei sucht Zeugen

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0790
In der Nacht von Montag auf Dienstag (22. September) ereignete sich gegen 02:04 Uhr ein schwerwiegender gemeinschaftlicher Raub an einem Kioskbetreiber in der Borsigstraße.
Drei bis dato unbekannte Verdächtige betraten den Kiosk unter Vorhalt einer Pistole. Einer der Männer feuerte plötzlich einen Schuss in die Decke ab. Während dieser Verdächtige den Kioskbetreiber mit der Pistole bedrohte, stahlen die beiden anderen Männer Zigaretten und Bargeld.
Beim Verlassen des Kiosks fielen zwei weitere Schüsse, die den Kioskbetreiber knapp verfehlten. Er wurde vermutlich durch umherfliegende Glassplitter einer von einer Kugel getroffenen Glasflasche leicht verletzt.
Vor ihrer Flucht sprühte einer der Verdächtigen zudem Reizgas im Bereich der Eingangstür. Dadurch wurde ein unbeteiligter Mann leicht verletzt.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Die unbekannten Verdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1 (mit Pistole): wahrscheinlich männlich, schlank, schwarze Mütze, weiße Maske mit schwarzem Muster, schwarze Jacke, blaue Einmalhandschuhe, weiße Turnschuhe
Täter 2 (mit Pfefferspray): vermutlich männlich, schlank, schwarze Kapuze, weiße Mütze, weiße Maske, schwarze Jacke, schwarze Hose, blaue Einmalhandschuhe, schwarze Schuhe
Täter 3: vermutlich männlich, schlank, schwarze Kapuze, schwarze Mütze, schwarze Maske, schwarze Jacke mit gelbem “Under Armour” Schriftzug, schwarze Hose, schwarze Schuhe, schwarze Sporttasche
Zwei Personen flüchteten in Richtung Schlosserstraße, der dritte Verdächtige flüchtete vermutlich zu Fuß in Richtung Nordmarkt.
Die Polizei fragt: Wer kann Informationen über die Tat oder die gesuchten unbekannten Täter geben? Hinweise bitte an die Kriminalwache Dortmund unter 0231-132 7441.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen in 2023 die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








