Ein 20-jähriger Syrer wollte eine Strafanzeige erstatten und hatte ein Einhandmesser in seiner Tasche. Die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Dortmund: Syrischer Staatsangehöriger mit Messer bei Anzeigeerstattung

Dortmund (ost)
Am 9. Juli erschien ein syrischer Bürger am Polizeiposten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund. Im weiteren Verlauf konfiszierten die Beamten ein Messer bei ihm.
Um 7:30 Uhr wollte der 20-Jährige eine Anzeige wegen des Diebstahls seines Smartphones erstatten. Die Polizeibeamten am Hauptbahnhof Dortmund identifizierten ihn zunächst und fragten ihn, ob er gefährliche Gegenstände bei sich trage.
Er gab an, dass er ein Pfefferspray bei sich habe. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten jedoch ein Einhandmesser in seiner Hosentasche. Ein Pfefferspray hatte er nicht dabei.
Der Mann aus Balve besaß keine Erlaubnis, das Einhandmesser zu tragen. Daher beschlagnahmten die Beamten das Messer und belehrten ihn. Er machte von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch.
Nachdem die Beamten seine Diebstahlsanzeige aufgenommen hatten, durfte der Syrer die Dienststelle verlassen. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.
Quelle: Presseportal








