Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Dortmund: Tödliche Auseinandersetzung in Bergkamen

Ein 40-jähriger Dortmunder wurde bei einer körperlichen Auseinandersetzung getötet, ein weiterer schwer verletzt. Die Hintergründe sind noch unklar.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0434

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund.

Am Samstagabend (30. Mai) ereignete sich auf der Heinrich-Jasper-Straße in Bergkamen ein Tötungsdelikt im Zuge einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen erlag ein Mann seinen Verletzungen, ein anderer wurde schwer verletzt.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gerieten gegen 20:00 Uhr mehrere Personen in Streitigkeiten, die in eine körperliche Auseinandersetzung mündeten. Möglicherweise wurde dabei auch ein Messer benutzt. Zwei Beteiligte erlitten schwere Verletzungen. Ein 40-jähriger Dortmunder erlag seinen Verletzungen noch am Tatort. Eine weitere verletzte Person wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Einsatzkräfte nahmen vorläufig vier Personen fest und brachten sie in Gewahrsam.

Die Hintergründe der Tat sind bisher noch unklar. Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Dortmund hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben und insbesondere Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441 zu melden.

Hinweis für Journalisten:

Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund erteilt. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie daher bitte an Staatsanwalt Felix Giesenregen unter der Telefonnummer 0172/3752758.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24