Ein 23-Jähriger Armenier wurde festgenommen, Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, befindet sich in Untersuchungshaft.
Dortmund: Tötungsdelikt in Arnsberg – Haftbefehl erlassen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0470
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Arnsberg und der Polizei Dortmund
Wie bereits gemeldet, ereignete sich am 09. Juni in der Straße „Im Rolandring“ in Arnsberg ein Tötungsdelikt, bei dem ein 23-jähriger Armenier festgenommen wurde.
Der zuständige Richter am Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Totschlags.
Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Weitere Informationen sind hier verfügbar:
https://dortmund.polizei.nrw/presse/toetungsdelikt-in-arnsberg-im-hochsauerlandkreis-mordkommission-der-polizei-dortmund-ermittelt
Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Arnsberg, Staatsanwältin Frau Berg, unter der Nummer 02931-804893 erteilt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








