Ein betrunkener Fahrer verursachte Chaos auf der Autobahn und in der Stadt, bevor er von der Polizei gestellt wurde.
Dortmund: Trunkenheitsfahrt endet im Polizeigewahrsam

Gelsenkirchen (ost)
Am Samstag, den 21.03.2026, um 21:30 Uhr informierte ein Augenzeuge die Polizei über einen Wagen, der auf der A42 in Richtung Dortmund in starken Schlangenlinien unterwegs war. Der Fahrer verließ die Autobahn in Gelsenkirchen-Heßler und setzte seine Fahrt auf mehreren innerstädtischen Straßen fort, wobei er in unsicherer Weise weiterhin in Schlangenlinien fuhr. Andere Autofahrer mussten ausweichen oder stark bremsen.
Der Fahrer parkte sein Auto schließlich auf dem Roggenkampsweg und entfernte sich zu Fuß. Polizeibeamte trafen ihn schließlich an einer Bushaltestelle sitzend an.
Es handelte sich um einen 31-jährigen Duisburger, der keine gültige Fahrerlaubnis besaß und unter Alkoholeinfluss stand. An seinem Wagen wurden frische Unfallspuren festgestellt, aber der Unfallort konnte nicht gefunden werden. Der Zeuge hatte auch keinen Unfall beobachtet. Das Auto wurde beschlagnahmt.
Auf der Polizeiwache wurde dem 31-jährigen Fahrer eine Blutprobe entnommen. Er verhielt sich zunehmend aggressiv und bedrohlich gegenüber den Beamten, so dass die Blutentnahme zwangsweise erfolgen musste. Um weitere Straftaten zu verhindern, blieb der Mann in Polizeigewahrsam.
Er erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrerflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Polizei bittet Zeugen und mögliche Geschädigte, sich telefonisch beim Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 0209 365 6200 oder außerhalb der Dienstzeiten bei der Leitstelle – 0209 365 2160 – zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








