Autofahrer ohne Fahrerlaubnis, unter Alkoholeinfluss und mit offenem Haftbefehl. Fahrer festgenommen und inhaftiert.
Dortmund: Unerlaubtes Entfernen nach Zusammenstoß mit 14-Jähriger

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0630
Am Abend des Donnerstags (30. Juli 2026) ereignete sich gegen 20:10 Uhr auf der Straße Froschlake ein Verkehrsunfall, bei dem eine 14-jährige E-Scooter-Fahrerin leichte Verletzungen erlitt. Der vermeintliche Unfallverursacher entfernte sich zunächst vom Unfallort, konnte jedoch kurz darauf festgenommen werden.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 50-jähriger Dortmunder mit seinem Auto auf der Froschlake. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierte er mit der 14-jährigen Dortmunderin. Das Mädchen stürzte durch den Zusammenstoß und erlitt leichte Verletzungen. Ein Krankenwagen brachte sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Der 50-jährige Mann verließ nach dem Zusammenstoß unerlaubt die Unfallstelle, parkte sein Fahrzeug in der Nähe und kehrte dann zu Fuß zum Unfallort zurück.
Während der Unfallaufnahme gab es klare Hinweise auf Alkoholkonsum beim Fahrer. Ein Arzt entnahm ihm daraufhin auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Das Auto und das Mobiltelefon des Mannes wurden zur Beweissicherung beschlagnahmt. Außerdem stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Dortmunder keine gültige Fahrerlaubnis besaß und die Kennzeichen des Autos gestohlen waren.
Eine weitere Überprüfung ergab, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl vorlag. Da er die Kaution nicht zahlen konnte, wurde der Mann nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen festgenommen und inhaftiert.
Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoßes gegen die Fahrzeugzulassungsordnung und das Pflichtversicherungsgesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Gebieten ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








