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Dortmund: Untersuchungshaft angeordnet

Haftbefehl gegen 24-jährigen Tatverdächtigen wegen versuchtem Totschlag. Hintergründe der Tat noch unklar.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0190

Gemeinsame Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund vom 4. März hat der zuständige Haftrichter des Amtsgerichts Dortmund einen Haftbefehl gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen erlassen, unter anderem wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

Die Umstände der Tat sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Presseinformationen werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund erteilt. Bitte richten Sie Rückfragen zu dieser Bekanntmachung an Staatsanwalt Felix Giesenregen unter der Telefonnummer 0172/3752758.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Rate an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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