Bundespolizei findet Drogen, Messer und Totschläger bei Kontrolle im Dortmunder Hauptbahnhof.
Dortmund: Verbotene Gegenstände beschlagnahmt

Dortmund (ost)
Am 12. Juli überprüften Bundespolizisten einen Mann am Dortmunder Hauptbahnhof. Neben Rauschgift und einem Einhandmesser entdeckten die Beamten einen selbstgebauten Schlagring. Um 15:10 Uhr identifizierten die Beamten den 50-jährigen Mann. Als er gefragt wurde, ob er verbotene Gegenstände oder Waffen bei sich trug, antwortete der Mann aus Dormagen verneinend, versuchte aber, etwas in seiner Hosentasche vor den Beamten zu verstecken. Der deutsche Staatsbürger kam nur widerwillig der Aufforderung nach, seine Taschen zu leeren. Bei der folgenden Durchsuchung stellten die Uniformierten schnell den Grund dafür fest. Neben einem Cuttermesser fanden die Polizisten auch Betäubungsmittel und einen selbstgebauten Schlagring. Der Schlagring ist eine Waffe, die aus einem flexiblen Verbindungsteil (zum Beispiel einem Lederband, einem Draht oder einer Kette) und einem beschwerten Schlagkörper besteht. Die gefundenen Gegenstände wurden sofort beschlagnahmt. Nach der Belehrung machte der Deutsche von seinem Schweigerecht Gebrauch und schwieg. Da seine Identität zweifelsfrei feststand, entließen die Polizisten den Beschuldigten vor Ort. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








