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Dortmund: Verfolgung und Messerstich in Paderborn

Ein 21-jähriger Mann wurde auf dem Heimweg angegriffen und schwer verletzt. Die Täter sind auf der Flucht, die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 03.10.2026, um etwa 06:45 Uhr, wurden ein 21-jähriger Mann aus Lippstadt und seine 21-jährige Begleiterin aus Soest auf ihrem Heimweg von zwei Männern verfolgt, als sie die Spielplatzstraße in Richtung Norden zur Cappelstraße gingen. Die beiden Männer sprachen das Paar im Bereich der Kreuzung Klosterstraße/Cappelstraße an und beleidigten sie auch.

Nachdem das Paar von den beiden Männern bei der Kaffeerösterei Lippebohne eingeholt wurde, griffen die Verfolger den 21-jährigen Lippstädter plötzlich an, schlugen ihn und traten ihn zu Boden.

Nachdem es ihm gelungen war, sich von den Angreifern zu befreien und mit seiner Begleiterin in Richtung Poststraße zu flüchten, wurde er erneut von einem der Verfolger an der Kreuzung Cappelstraße/Poststraße eingeholt und mit einem Messerstich in den Rücken schwer verletzt.

Das Opfer wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Dortmund gebracht, wo sein Leben durch eine Notoperation gerettet werden konnte.

Die Täter flüchteten nach der Tat über die Cappelstraße in Richtung Süden zum Bahnhof Lippstadt.

Beschreibung der Täter:

Verdächtiger 1: Circa 190 cm groß, ungefähr 25 Jahre alt, schlank, Vollbart, schwarze Haare, trug eine blaue Kapuzenjacke und schwarze Hose, sprach gebrochenes Deutsch und hatte südländisches Aussehen.

Verdächtiger 2: ungefähr 175 cm groß, normale Statur, etwa 25 Jahre alt, in Schwarz gekleidet, Jacke mit Kapuze, Vollbart, schwarze Haare.

In der Nähe des Tatorts wurde eine Person angetroffen und festgenommen, auf die die Beschreibung des Verdächtigen 2 zutraf.

Die Polizei bittet um dringende Mithilfe. Zeugen, die etwas im Bereich der Sparkassen-Filiale, Kaffeerösterei Lippebohne oder Cappelstraße/Poststraße beobachtet haben, werden gebeten, Hinweise an die Kriminalwache Dortmund unter der Rufnummer 0231 132-7441 zu geben.

Die Ermittlungen wurden vom Polizeipräsidium Dortmund übernommen, und es wurde eine Mordkommission eingerichtet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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