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Dortmund: Verfolgungsfahrt auf der Autobahn bei Kamen

Ein 24-jähriger Autofahrer flüchtet vor der Polizei, beschädigt dabei einen Streifenwagen und gefährdet andere Verkehrsteilnehmer.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0031

Am Dienstag (13. Januar) planten zivile Einsatzkräfte der Polizei Dortmund während einer Streifenfahrt auf der A1 in Richtung Bremen den Fahrer eines silbernen BMW zu überprüfen. Allerdings entkam der Fahrer der Kontrolle.

Es war geplant, den Fahrer gegen 12:30 Uhr anzuhalten und zu überprüfen. Zuerst folgte er auch den Anweisungen „Polizei folgen“. In der Nähe der Autobahnabfahrt Kamen-Zentrum versuchte er jedoch, der Kontrolle zu entkommen, indem er im letzten Moment wieder auf die Hauptfahrbahn der Autobahn wechselte.

Ein weiteres ziviles Polizeifahrzeug, das zufällig vor Ort war, nahm die Verfolgung des Flüchtigen auf.

Der Autofahrer flüchtete mit maximaler Beschleunigung. Dabei brachte er andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr, die nur durch Ausweichmanöver einen Zusammenstoß mit ihm verhinderten.

An der Parallelfahrbahn des Autobahnkreuzes Kamen stoppten die Einsatzkräfte das Fahrzeug mit dem Flüchtigen. Sie forderten den Fahrer unter Vorhalt einer Schusswaffe auf, aus seinem Fahrzeug auszusteigen.

Da das Automatikgetriebe des Fahrzeugs immer noch auf „D“ stand, rollte es zunächst in die geöffnete Beifahrertür eines zivilen Streifenwagens und dann in eine Schutzplanke.

Gegen den 24-jährigen Autofahrer aus Wuppertal bestand der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Er musste sich auf einer Polizeiwache einem Drogentest unterziehen, sein Auto wurde von den Beamten beschlagnahmt. Ermittlungen ergaben, dass der 24-Jährige in der Vergangenheit bereits wegen ähnlicher Vergehen aufgefallen war.

Der Fahrer erwartet Strafverfahren wegen Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter Drogen- und Alkoholeinfluss.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 5.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die Schwerverletzten bei 11.172 und die Leichtverletzten bei 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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