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Dortmund: Verfolgungsfahrt in der Innenstadt

Ein Polizeibeamter wurde bei einer Verfolgungsfahrt angefahren und leicht verletzt. Der flüchtige Fahrer erreichte eine Geschwindigkeit von fast 160 km/h.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0715

Am Abend des Mittwochs (26.08.) ereignete sich in der nördlichen Innenstadt eine Verfolgungsfahrt. Dabei wurde ein Polizist angefahren und leicht verletzt. Der Fahrer floh danach.

Um 19:45 Uhr versuchten Einsatzkräfte, einen weißen Mercedes in der Eberstraße wegen eines Verkehrsverstoßes anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale und flüchtete. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln und fuhr deutlich zu schnell.

Auf der Borsigstraße wiesen mehrere Passanten die Einsatzkräfte darauf hin, dass der Fahrer gerade auf den Parkplatz eines Baumarkts gefahren war. Tatsächlich konnten die Beamten den Mercedes kurz darauf auf dem Parkplatz finden und hielten mit ihrem zivilen Streifenwagen vor dem Fahrzeug an.

Die Einsatzkräfte näherten sich dem Mercedes unter Vorhalt ihrer Dienstwaffen und forderten den Fahrer mehrmals auf, den Motor abzustellen. Dieser legte jedoch den Rückwärtsgang ein, fuhr einige Meter rückwärts und beschleunigte dann wieder. Dabei streifte er einen 33-jährigen Polizisten mit der Fahrzeugseite und verletzte ihn leicht.

Der Fahrer setzte dann erneut seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fort. Ein mobiler Blitzer erfasste den Mercedes mit 154 km/h auf der Bornstraße. Trotz der sofortigen Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, konnte der Mercedes nicht mehr gefunden werden.

Der verletzte Polizist wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Die Ermittlungen zum Fahrer des Mercedes dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen fanden 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%) statt. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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