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Dortmund: Verkehrskontrolle auf Brackeler Straße

Polizei zieht berauschte Fahrer aus dem Verkehr – Stadtkasse pfändet Pkw

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0859

Am Dienstag (13. Oktober) führte die Polizei Dortmund im Rahmen einer Schulung zum Thema “Drogen im Straßenverkehr” eine gezielte Verkehrskontrolle auf der Brackeler Straße durch.

Zwischen 09:00 und 13:00 Uhr errichteten die Einsatzkräfte eine Kontrollstelle, um den Verkehr in Richtung Innenstadt zu überprüfen. Das Ziel war es, den Teilnehmern der Schulung die Möglichkeit zu geben, die am Vortag erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen und zu vertiefen. Außerdem begleitete ein Mitarbeiter der Stadtkasse Dortmund den Einsatz.

Während der vierstündigen Kontrolle wurden zahlreiche Fahrzeuge gestoppt und überprüft sowie viele Drogenvortests durchgeführt. Bei vier Fahrern bestand der dringende Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu fahren:

Allen vier Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen; entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

Zusätzlich stellten die Beamten weitere Verkehrsverstöße fest. Unter anderem wurden neun Verwarnungen wegen Missachtung der Vorfahrt an einer Ampel ausgesprochen, ein Verfahren wegen der unrechtmäßigen Nutzung elektronischer Geräte eingeleitet und eine Anzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung erstellt. Insgesamt wurden 36 Verwarnungen oder Zahlungsaufforderungen und fünf weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen erfasst.

Die Kontrolle war auch für die anwesende Stadtkasse erfolgreich: Bei der Überprüfung eines 68-jährigen Dortmunders stellten die Mitarbeiter offene Forderungen in Höhe von rund 7.000 Euro fest. Da der Mann den Betrag vor Ort nicht begleichen konnte, wurde sein Fahrzeug – eine Mercedes-Benz E-Klasse – noch an der Kontrollstelle gepfändet und durch ein Abschleppunternehmen sichergestellt.

Unser Signal an alle Verkehrsteilnehmer ist klar: Die Polizei Dortmund investiert kontinuierlich in die Ausbildung ihrer Polizeibeamten.

Alle Verkehrsteilnehmer haben das Recht darauf, dass sich andere Verkehrsteilnehmer gesetzeskonform verhalten. Denn Unfälle passieren nicht einfach so. Sie werden verursacht. Und oft steht einem Verkehrsunfall ein Verkehrsverstoß voraus.

Die Polizei Dortmund wird daher ihre Bemühungen fortsetzen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verkehrsunfälle zu vermeiden. Dies gilt ausdrücklich auch für Fahrer von Fahrrädern, Motorrädern und insbesondere auch E-Scootern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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