Polizei ahndet zahlreiche Verstöße. Beamte führen Alkohol- und Drogentests durch, stellen Verkehrsverstöße fest und vollstrecken Haftbefehl.
Dortmund: Verkehrskontrolle auf der Brackeler Straße

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0329
Ob in der Innenstadt oder auf der Autobahn: Regelmäßig führt der Verkehrsdienst der Polizei Dortmund Kontrollen durch. Bei einer solchen am Dienstag (21.04.) ahndeten die Beamten zahlreiche Verstöße.
Um 14 Uhr errichteten die Einsatzkräfte auf der Brackeler Straße, an der Ecke Lünener Straße, eine Kontrollstelle. Danach überprüften die Beamten insgesamt 81 Fahrzeuge und 89 Personen, die in Richtung Stadtzentrum fuhren.
Der Fokus der Kontrolle lag auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr – eine der häufigsten Unfallursachen. Im Verlauf der Kontrolle führten die Beamten 30 Urin- und 35 Speicheltests durch. Drei Mal fiel der freiwillige Drogenvortest positiv aus:
Die Konsequenzen für die Männer: Die Beamten ordneten Blutproben an, welche von einem Arzt auf der Polizeiwache entnommen wurden. Außerdem wurde dem Trio die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten erstellten Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Auch zahlreiche andere Verkehrsverstöße wurden im Rahmen der Kontrolle von den Einsatzkräften geahndet: Ein Fahrer war nicht angeschnallt, ein anderer benutzte während der Fahrt sein Smartphone. Zwei Mal stellten die Beamten auch Verstöße gegen die Ladungssicherung fest. Bei 45 Fahrerinnen und Fahrern verhängten die Einsatzkräfte Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen.
Bei der Kontrolle einer 23-jährigen Dortmunderin stellten die Beamten fest, dass gegen die Frau ein Haftbefehl vorlag. Den haftbefreienden Betrag (einen niedrigen dreistelligen Betrag) konnte die Fahrerin vor Ort bezahlen.
Die regelmäßigen Kontrollen mit besonderem Fokus auf die Hauptunfallursachen werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 Männer im Jahr 2023 erfasst wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit insgesamt 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle, was 0,59% der Gesamtunfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Im Jahr 2023 gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








