Mehrere Einsätze der Technischen Hilfeleistung hielten Feuerwehr und Rettungsdienst am heutigen Tag in Atem. Drei Unfälle innerhalb von drei Stunden, glimpflicher Ausgang für die Beteiligten.
Dortmund: Verkehrsunfälle auf der A40

Mülheim an der Ruhr (ost)
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren heute durch mehrere Einsätze der Technischen Hilfeleistung beschäftigt.
Um 14:00 Uhr wurden verschiedene Fahrzeuge und Dienste zu einem Verkehrsunfall auf der A40 in Richtung Dortmund gerufen, kurz vor der Ausfahrt Heimaterde (Rhein-Ruhr-Zentrum). Dort gab es einen kleinen Auffahrunfall zwischen zwei Autos, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und die verletzte Person wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach etwa 30 Minuten konnte die Autobahnpolizei übernehmen.
Nur 15 Minuten nach dem ersten Einsatz ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall auf der A40 in Richtung Dortmund, kurz hinter der Abfahrt Heißen. Ein Auto mit drei Insassen fuhr aus ungeklärten Gründen auf einen stehenden Sattelauflieger auf. Glücklicherweise konnten alle Insassen das Fahrzeug unverletzt verlassen und wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Der dritte Unfall ereignete sich um 17:00 Uhr ebenfalls auf der A40 in Richtung Dortmund, an der Zuflussregelanlage der Auffahrt Winkhausen. Es kam zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos mit insgesamt drei Insassen. Die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeugs leistete Erste Hilfe, bevor die Mülheimer Einsatzkräfte eintrafen. Zwei leicht Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht.
Im Laufe des Tages mussten die Einsatzkräfte auch zu zwei Kleinbränden, einem ausgelösten Rauchmelder, einer ausgelösten Brandmeldeanlage, einem weiteren Verkehrsunfall und einer Tragehilfe ausrücken.
(FLa)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








