Eine Person eingeklemmt. Feuerwehr und Rettungsdienst leiteten komplexe Rettung ein. Zwei Personen schwer verletzt, eine leicht verletzt.
Dortmund: Verkehrsunfall auf dem Burgwall

Dortmund (ost)
Früh am Morgen des 20.09.2026 wurde der Feuerwehr Dortmund um 5:18 Uhr ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen auf dem Burgwall gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte der nahe gelegenen Feuer- und Rettungswache 1 ankamen, bestätigte sich diese Meldung größtenteils. Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum sowie einem daneben geparkten PKW kollidiert, wodurch die Front des PKW stark beschädigt wurde. An der Unfallstelle befanden sich jedoch drei verletzte Personen, daher wurden weitere Einheiten des Rettungsdienstes hinzugezogen.
Zwei Personen, eine leicht verletzt und eine schwer verletzt, konnten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Ersthelfern aus dem PKW gerettet werden. Eine weitere Person, schwer verletzt und auf dem Fahrersitz, war im Beinbereich stark eingeklemmt. Unter der fachkundigen Leitung der Spezialeinheit Bergung wurde eine komplexe technische Rettung gestartet, um die Person möglichst schonend aus dem PKW zu befreien.
Alle drei Personen wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, wobei die leicht verletzte Person an der Unfallstelle verblieb. Die beiden schwer verletzten Personen wurden zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. An dem etwa 1,5-stündigen Einsatz waren insgesamt 44 Einsatzkräfte beteiligt. Die Hauptkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wache 1 (Mitte) wurden von einzelnen Einheiten der Feuer- und Rettungswachen 2 (Eving), 5 (Marten), 8 (Eichlinghofen) und 9 (Mengede) unterstützt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 556.792 Fälle (87,36%), waren übrige Sachschadensunfälle. 55.296 Unfälle ereigneten sich innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








