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Dortmund: Verkehrsunfall auf der A44

Transporter kollidiert mit zwei LKW. Schwerverletzter Fahrer ins Krankenhaus gebracht, Polizei sperrt Autobahn für Bergungsarbeiten.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0834

Ein 68-jähriger Transporter-Fahrer verletzte sich bei einem Verkehrsunfall auf der A44 in Fahrtrichtung Dortmund am Montag (5. Oktober) schwer.

Es wird angenommen, dass der Mann gegen 16:52 Uhr mit seinem Transporter auf dem rechten Fahrstreifen der A44 fuhr. Zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna und dem Autobahnkreuz Unna-Ost geriet er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts auf die Beschleunigungs- und Verzögerungsspur. Zu diesem Zeitpunkt gab es dort einen Verkehrsstau.

Der Transporter kollidierte zunächst mit der Fahrerseite einer Sattelzugmaschine mit Auflieger und dann mit dem Heck eines IVECO. Durch die Wucht des Aufpralls entstand besonders an der Front des Transporters erheblicher Sachschaden. Das Fahrzeug kam dann auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand.

Der Fahrer erlitt schwere, aber laut aktuellen Informationen nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Ein Zeuge stieg unmittelbar nach dem Unfall aus seinem Fahrzeug, um Erste Hilfe zu leisten. Dabei rutschte er auf ausgelaufenen Betriebsstoffen aus und verletzte sich leicht. Die Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort.

Die Polizei sperrte die A44 in Fahrtrichtung Dortmund zeitweise vollständig für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten. Der Transporter und die Sattelzugmaschine mit Auflieger mussten abgeschleppt werden.

Nach den bisherigen Informationen könnte überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache gewesen sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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