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Dortmund: Verkehrsunfall auf Klönnestraße nach illegalem Rennen

Ein 13-Jähriger wurde gestern bei einem Verkehrsunfall in Dortmund schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen illegalen Kraftfahrzeugrennens und fahrlässiger Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0683

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Sonntag (16. August) gegen 21:20 Uhr auf der Klönnestraße in Dortmund, bei dem ein 13-Jähriger schwer verletzt wurde. Ersten Erkenntnissen zufolge fand vor dem Unfall ein verbotenes Autorennen zwischen zwei Fahrzeugen statt.

Den Ermittlungen zufolge waren an dem Rennen ein VW Arteon (Fahrer 27 Jahre alt, aus Dortmund) und ein BMW X5 (Fahrer 23 Jahre alt, aus Dortmund) beteiligt. Zeugen zufolge fuhren sie mit überhöhter Geschwindigkeit die Klönnestraße in südlicher Richtung entlang. In Höhe der Inselstraße kollidierte der VW mit dem 13-Jährigen, der die Straße überquerte. Der Junge wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den Gehweg geschleudert und blieb dort schwer verletzt liegen.

Ersthelfer versorgten den Jungen, bevor der Rettungsdienst eintraf. Er wurde dann ins Krankenhaus gebracht – es bestand keine Lebensgefahr.

Die Polizei Dortmund hat die Mobiltelefone, Autos und Führerscheine der beiden Fahrer sichergestellt und die Ermittlungen wegen Teilnahme an einem verbotenen Autorennen sowie fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall aufgenommen. Es gab keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum bei beiden Fahrern.

Dieser Verkehrsunfall verdeutlicht erneut die Gefahren illegaler Autorennen. Die Polizei Dortmund bekämpft dieses Phänomen mit großem Engagement und Unverständnis, da es seit Jahren ein strategischer Schwerpunkt der Behörde ist. Raser sind in Dortmund unerwünscht – dies wurde auch bei einem Schwerpunkteinsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene deutlich. Die Polizei Dortmund richtete zwei Messstellen ein (162 Geschwindigkeitsverstöße) und patrouillierte verschiedene Raser-Hotspots. Auch viele Beamte des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dortmund waren im Einsatz.

Vier Autos wurden zur Erstellung von Gutachten sichergestellt, aufgrund des Verdachts auf verbotene technische Änderungen. Vier Fahrer waren zudem ohne Fahrerlaubnis unterwegs, außerdem wurden 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt, sieben Verwarnungen ausgesprochen und zwei Haftbefehle vollstreckt. Auf dem Wall, wo sich erfahrungsgemäß viele Personen aus der Raser-, Poser- und illegalen Tuning-Szene versammeln, waren zeitweise rund 300 Fahrzeuge unterwegs. Laute Motorengeräusche und Hupkonzerte waren erneut extrem unnötige Begleiterscheinungen, über die sich Anwohner zu Recht regelmäßig beschweren.

Die Polizei Dortmund wird auch in Zukunft mit weiteren Schwerpunkteinsätzen gegen die Szene vorgehen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 an. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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