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Dortmund: Verkehrsunfall zwischen Pedelec und Rennrädern

Drei Fahrradfahrer verletzt, davon einer schwer. Unfall durch betrunkenen Pedelecfahrer verursacht, Promillegrenzen für Fahrradfahrer im Verkehrsrecht festgelegt.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0176

Am Freitag (27.02.) ereignete sich in der Dortmunder Nachbarschaft Hörde ein Verkehrsunfall zwischen einem Pedelec und einer Gruppe Rennradfahrer. Einer der Radfahrer wurde schwer verletzt.

Um 16 Uhr fuhr eine Gruppe von Rennradfahrern auf der Robert-Schumann-Straße in östlicher Richtung. Gleichzeitig fuhr ein 44-jähriger Dortmunder auf seinem Pedelec in dieselbe Richtung.

Als die Rennradfahrer auf Höhe der Einmündung zur Heinz-Nixdorf-Straße den langsamer fahrenden Pedelecfahrer überholen wollten, machte dieser plötzlich einen starken Schlenker nach links und kollidierte mit der Gruppe. Der 44-Jährige stürzte, zwei Rennradfahrer (57 und 61 Jahre alt, beide aus Dortmund) stürzten ebenfalls.

Der 57-Jährige erlitt schwere Verletzungen, ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der 44-Jährige und der 61-Jährige wurden leicht verletzt.

Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen fiel der 44-Jährige bereits zuvor durch unsichere Fahrweise auf. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Mann war betrunken. Die Beamten ordneten daher eine Blutprobe an und erstatteten Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Auch für Radfahrer gibt es im Verkehrsrecht Promillegrenzen. Ab 0,3 Promille liegt relative Fahruntüchtigkeit vor. Wer mit 1,6 Promille oder mehr unterwegs ist, begeht eine Straftat und ist absolut fahruntüchtig. Die Fahrerlaubnisbehörde kann auch hier eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) anordnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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