Zwei Leichtverletzte nach riskantem Ausweichmanöver auf der Autobahn. Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Dortmund: Verkehrsunfallflucht auf der A43 bei Sprockhövel

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0772
Früh am Dienstagmorgen (15. September) gab es auf der A43 in Richtung Wuppertal in der Nähe von Sprockhövel einen Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Männer leichte Verletzungen erlitten. Ein beteiligter Lastwagenfahrer verließ danach unerlaubt die Unfallstelle.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 20-jähriger Autofahrer aus Wachtberg gegen 00:27 Uhr mit seinem Renault auf dem linken Fahrstreifen der A43 in Richtung Wuppertal. Gleichzeitig befand sich ein bisher unbekannter Lastwagen auf dem rechten Fahrstreifen. Als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, wechselte der Lastwagen plötzlich auf den linken Fahrstreifen.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 20-Jährige aus und verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Anschließend kollidierte er mit einem am Straßenrand geparkten VW Crafter einer Verkehrstechnikfirma. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault über die Fahrbahn geschleudert, streifte die linke Leitplanke und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen.
Der Fahrer und sein 20-jähriger Beifahrer aus Düsseldorf erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Witten gebracht.
Der unbekannte Lastwagen setzte seine Fahrt fort, ohne an der Unfallstelle anzuhalten. Ersten Zeugenaussagen zufolge könnte es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen Lastwagen mit einem weißen Anhänger oder einem roten Container gehandelt haben. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 36.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn Wuppertal zeitweise vollständig gesperrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Fahrerflucht aufgenommen und bittet um Hilfe. Wer hat den Unfall gesehen oder kann Angaben zu dem flüchtigen Lastwagen machen, der mit einem roten Container beladen war?
Hinweise nimmt die Autobahnpolizeiwache Bochum unter der Telefonnummer 0231/132-4821 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








