Eine 14-jährige Vermisste wehrte sich gewaltsam gegen die Rückführung und griff Bundespolizisten an. Trotz Zwangsandrohungen trat sie nach den Beamten und verweigerte die Mitfahrt.
Dortmund: Vermisste Jugendliche greift Beamte an

Dortmund (ost)
Am 8. August kam es zu einem Vorfall bei der Ingewahrsamnahme am Hauptbahnhof Dortmund. Eine 14-jährige Vermisste wehrte sich gewaltsam dagegen, zurück in ihre Wohngruppe gebracht zu werden, und griff die Bundespolizisten an, die vor Ort waren.
Um 08:00 Uhr trafen die Bundespolizeikräfte das vermisste Mädchen im Hauptbahnhof Dortmund an. Die Minderjährige war zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben und sollte zurück zu ihrer Betreuungseinrichtung gebracht werden. Während des Einsatzes zeigte sie sich zunehmend aggressiv und weigerte sich, mitzukommen. Trotz mehrfacher Zwangsandrohungen folgte das Mädchen den Anweisungen der Polizistinnen und Polizisten nicht. Stattdessen griff die 14-Jährige plötzlich mit Tritten und Schlägen die Einsatzkräfte an und traf dabei einen Polizisten am linken Schienbein. Die Beamten fixierten ihre Arme, um sie zum Dienstfahrzeug zu bringen. Vor dem Fahrzeug nahm das aggressive Verhalten weiter zu. Das Mädchen trat erneut nach einem Beamten, stemmte sich gegen das Auto und hielt sich fest, um das Einsteigen mit großer Kraftanstrengung zu verhindern. Schließlich musste sie mit erheblichem Körpereinsatz in das Fahrzeug gebracht werden. Auch im Auto setzte die Angreiferin ihre Handlungen fort, trat wiederholt nach zwei weiteren Beamten und schlug mehrmals gegen die Fahrzeugtür. Zudem beleidigte sie die Einsatzkräfte mehrfach. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte das Mädchen schließlich unversehrt in die zuständige Wohngruppe übergeben werden. Alle beteiligten Bundespolizisten blieben dienstfähig. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ein.
Quelle: Presseportal








