Mann sticht Zimmerbewohner nieder, Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.
Dortmund: Versuchtes Tötungsdelikt in Kamen

Dortmund (ost)
Laufende Nummer 0874
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Am Freitagabend (16. Oktober 2026) ereignete sich gegen 23:05 Uhr in einer Unterkunft für Obdachlose in der Mausegattstraße in Kamen ein versuchtes Tötungsdelikt. Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingesetzt und die Ermittlungen übernommen. Nach bisherigen Informationen stach ein 34-jähriger Mann aus Kamen unerwartet mit einem Messer auf den Kopf seines 60-jährigen Mitbewohners ein. Danach floh der Verdächtige vom Tatort.
Der 60-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wird derzeit im Krankenhaus stationär behandelt. Es bestand keine Lebensgefahr. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnten Polizeibeamte den 34-jährigen Verdächtigen noch in der Nacht in der Nähe des Tatorts festnehmen.
Am Sonntag (18. Oktober 2026) wurde der Mann einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der 34-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, sind im Gange.
Für journalistische Anfragen steht ausschließlich die Staatsanwaltschaft Dortmund zur Verfügung. Der Ansprechpartner ist Staatsanwalt Golo Osthoff, erreichbar unter der Telefonnummer 0231-92626135.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 aufgezeichnet.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







