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Dortmund: Zahlreiche Strafanzeigen nach Verkehrskontrolle

Mann beleidigt und bespuckt Einsatzkräfte. Mann griff Beamte nach Drogenvortest an und wurde vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0203

Am Samstag (07.03.) überprüften Einsatzkräfte im Stadtteil Mitte den Fahrer eines E-Scooters. Während der Kontrolle griff der Mann die Polizisten an.

Um 9:30 Uhr stoppten die Beamten einen E-Scooterfahrer in der Von-der-Goltz-Straße, um eine allgemeine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der 42-jährige Deutsche (ohne festen Wohnsitz) zeigte zunächst Kooperation.

Doch dies änderte sich, als die Beamten einen freiwilligen Drogenvortest durchführten – dieser fiel positiv auf Cannabis, Kokain und Opiate aus. Daher ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Der 42-Jährige war damit nicht einverstanden, begann zu schreien und ging wild gestikulierend auf die Einsatzkräfte zu.

Nachdem der Mann einen Beamten schlug, drohten die Einsatzkräfte den Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) an. Schließlich konnten sie den 42-Jährigen überwältigen und vorläufig festnehmen. Auch hier blieb der Mann aggressiv und beleidigte die Einsatzkräfte mehrmals lautstark.

Im Streifenwagen spuckte der 42-Jährige einem Beamten ins Gesicht. Nachdem ihm eine Spuckschutzhaube angelegt wurde, wurde er zur Polizeiwache Körne gebracht, wo er sich beruhigte. Die angeordnete Blutprobe wurde anschließend von einem Arzt entnommen.

Die speziellen Voraussetzungen für Untersuchungshaft lagen nicht vor. Neben einer Ordnungswidrigkeitsanzeige (Fahren unter Drogeneinfluss) muss sich der Mann aufgrund seines nachfolgenden Verhaltens nun mit einer Vielzahl von Strafanzeigen auseinandersetzen: Anzeigen wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und einfacher Körperverletzung wurden erstellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer und 6780 Frauen, während es 2022 49610 Männer und 6757 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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