Einbrüche in Einfamilienhäusern in der Rather Straße, im Pimmenicher Weg und in der Angelastraße. Täter entkamen, Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Drei Einbrüche in Düren

Düren (ost)
Häuser in der Rather Straße, im Pimmenicher Weg und in der Angelastraße wurden zwischen Freitag (19.12.2025) und Samstag (20.12.2025) von Einbrechern ins Visier genommen.
In der Rather Straße drangen unbekannte Täter am 19.12.2025 zwischen 14:55 Uhr und 16:05 Uhr gewaltsam durch eine hintere Tür in das Haus ein. Es wurde Schmuck gestohlen, wie erste Erkenntnisse zeigen.
Zwischen Freitag, 17:00 Uhr, und Samstag, 18:50 Uhr, verschaffte sich mindestens ein unbekannter Täter gewaltsam über eine Terrassentür Zugang zu einem Einfamilienhaus im Pimmenicher Weg. Das Haus wurde nach Diebesgut durchsucht. Zum Zeitpunkt der Anzeigeaufnahme war noch nicht bekannt, was fehlte.
In der Angelastraße schlugen die Täter am 20.12.2025 um 20:50 Uhr zu. Sie drangen gewaltsam durch eine Garage in die Wohnräume des Einfamilienhauses ein. Die Opfer erhielten einen Alarm auf ihr Handy und informierten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren die Täter jedoch bereits geflohen. Es liegen noch keine Informationen über das gestohlene Gut vor.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in den genannten Tatzeiträumen verdächtige Beobachtungen an den Tatorten gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 an die Polizei zu wenden.
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Feiertage warnt die Polizei: Die Weihnachtszeit ist für Einbrecher besonders attraktiv, da oft leicht zu erkennen ist, ob ein Zuhause leer steht. Um sicherzustellen, dass Weihnachten ein Fest der Freude bleibt und nicht von bösen Überraschungen überschattet wird, gibt die Polizei die folgenden Tipps, um Einbrüche zu verhindern:
Weitere Informationen und eine kostenlose Beratung zum Einbruchschutz erhalten Sie beim Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz unter der Telefonnummer 02421/949-8711.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 leicht anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 auf 1451. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Einbrüchen im Jahr 2023 – 27061 – liegt Nordrhein-Westfalen auf einem ähnlichen Niveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








