Mehrere witterungsbedingte Verkehrsunfälle mit Blechschäden und leichten Verletzungen nach Wintereinbruch. Zwei Unfälle, darunter ein Frontalzusammenstoß, verursachten Personenschäden.
Dreiborn: Winterunfälle im Kreis Euskirchen

Kreisgebiet (ost)
Aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs ereigneten sich seit Freitagnachmittag mehrere Verkehrsunfälle im gesamten Gebiet des Kreises Euskirchen, die auf das Wetter zurückzuführen waren. Großteils handelte es sich dabei lediglich um Blechschäden. Nur in zwei Fällen wurden Personen leicht verletzt.
Ein Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag (09. Januar) gegen 17.15 Uhr auf der Landstraße 207 zwischen Dreiborn und dem Abzweig zur Kreisstraße 66, bei dem zwei Autos frontal zusammenstießen. Ein 29-jähriger Schleidener geriet aufgrund von Glätte in den Gegenverkehr. Die 62-jährige Schleidenerin auf der anderen Seite versuchte auszuweichen, konnte aber die Kollision nicht mehr verhindern. Beide Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Frau wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.
Der zweite Unfall ereignete sich am Freitagabend gegen 20 Uhr, als ein 57-jähriger Autofahrer aus Polen in einer Linkskurve auf der Kreisstraße 71 bei Blankenheim-Reetz von der schneebedeckten Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Der Fahrer und die beiden weiblichen Insassen, eine 51-jährige und eine 52-jährige Polin, wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Nach der Erstversorgung vor Ort konnten alle drei Verletzten entlassen werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








