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Dresden: Großeinsatz bei Hochrisiko-Spiel in Gelsenkirchen

Starke Polizeikräfte sorgten für Sicherheit bei Fußballspiel FC Schalke 04 gegen Dynamo Dresden. Polizei zieht vorläufig positive Bilanz.

Foto: unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Starke Polizeikräfte haben dafür gesorgt, dass die Spielbegegnung in der zweiten Fußballbundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und Dynamo Dresden am Samstag, 7. Februar 2026, ohne größere Zwischenfälle ausgetragen werden konnte. Aus bislang nicht bekannten Gründen sind viele Gästefans aus Dresden in der Vorspielphase nicht auf die für sie reservierten Parkplätze gefahren, sondern haben rund um die Arena geparkt, unter anderem entlang der Kurt-Schumacher-Straße. Deshalb kam es vor dem Spiel zu einem größeren Verkehrsaufkommen, als bei sonstigen Spielen. Polizeikräfte haben hier zum Teil verkehrsregulierend eingegriffen, um eine möglichst pünktliche Anreise aller Fans zu ermöglichen und ein Aufeinandertreffen der als verfeindet geltenden Fanlager zu verhindern. Während des Spiels kam es zu keinen strafbaren Zwischenfällen, die Polizei war jedoch im Bereich der Gastfanszene präsent, um mögliche Straftaten zu verhindern. Die Polizei hat insgesamt mehrere Strafanzeigen gefertigt. Unter anderem wurden bei den Einlasskontrollen im Bereich der Fans aus Dresden pyrotechnische Gegenstände aufgefunden und sichergestellt. Nach Spielende kam es an der Benzstraße in der Nähe des Stadions zu einem Körperverletzungsdelikt. Hier haben gegen 16 Uhr mehrere Fans von Dynamo Dresden einen Schalke-Fan angegriffen und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann zur Behandlung in ein Krankenhaus. Gegen die flüchtigen Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung ermittelt. Ebenfalls nach Spielende haben mutmaßliche Schalker Fans an der Daimlerstraße Schal und Trikot von Dresdener Fans geraubt, die dort in einem Auto unterwegs waren. Des Weiteren kam es zu Beleidigungen und weiteren Raubdelikten. Polizeiführer Karsten Plenker zieht insgesamt ein positives Fazit: „Wir haben durch sichtbare Präsenz klar gemacht, dass wir mögliche größere Auseinandersetzungen nicht ansatzweise dulden. Dieses Konzept war aus unserer Sicht notwendig und es ist aufgegangen“. In allen strafbaren Fällen dauern die Ermittlungen an.

Quelle: Presseportal

nf24