Die Feuerwehr bekämpfte erfolgreich einen Pkw-Brand auf der Autobahn. Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden.
Drevenack: Autobrand auf der BAB 3

Hünxe (ost)
Am 10. August um 02:01 Uhr wurden die Feuerwehreinheiten Hünxe und Drevenack mit dem Einsatzstichwort „Pkw-Brand“ auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Niederlande alarmiert.
Während der Fahrt bemerkten zwei Insassen eines Autos Rauch und hielten auf dem Standstreifen an. Kurz darauf brachen Flammen aus dem Motorraum hervor, woraufhin sie den Notruf wählten. Beide blieben unverletzt. Da zunächst angenommen wurde, dass sich die Einsatzstelle zwischen den Anschlussstellen Wesel und Hamminkeln befand, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hünxe alarmiert. Nach weiteren Anrufen stellte sich jedoch heraus, dass die Einsatzstelle zwischen den Anschlussstellen Hamminkeln und Rees lag. Daher wurde die Freiwillige Feuerwehr Hamminkeln nachalarmiert. Das erste Löschfahrzeug der Einheit Drevenack fuhr zum Einsatzort; alle anderen Fahrzeuge der Feuerwehr Hünxe brachen den Einsatz ab.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Auto bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte auch auf die angrenzende Vegetation übergegriffen. Die Autobahnpolizei hatte die Autobahn in Fahrtrichtung Niederlande bereits vollständig gesperrt. Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung.
Ein Trupp der Einheit Drevenack löschte unter Atemschutz das brennende Gebüsch, während ein anderer Trupp aus Hamminkeln mit der Brandbekämpfung des Autos begann. Nachdem das Auto gelöscht und gekühlt war, benetzte die Feuerwehr die umliegende Vegetation großzügig mit Wasser, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Zum Abschluss überprüften die Einsatzkräfte das Fahrzeug und die angrenzenden Bereiche mit einer Wärmebildkamera. Es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Der Einsatz dauerte etwa anderthalb Stunden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








