Die Polizei fand Drogen in einer Wohnung in der Roßstraße. Der Verdächtige wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Drogenfund in der Innenstadt: Verdächtiger in U-Haft

Krefeld (ost)
Am Montag (23. Februar 2026) führte die Polizei nach vorangegangenen Ermittlungen eine Durchsuchung in einer Wohnung in der Roßstraße durch, in der sie etwa vier Kilogramm Cannabis, 17 Gramm Kokain und 8 Gramm Crack entdeckte. Des Weiteren wurden mehrere Mobiltelefone und Bargeld im vierstelligen Bereich sichergestellt. Bei dem Verdächtigen selbst wurden zudem ungefähr 5,5 Gramm Kokain gefunden.
Nach aktuellen Informationen wurden die Räumlichkeiten als sogenannte Bunkerwohnung genutzt, in der keine Person wohnt, sondern Drogen abgewogen, verpackt und für den Verkauf aufbewahrt werden. Der Verdächtige wurde festgenommen und am Dienstagmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft für den 37-jährigen Mann an. Ihm wird unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge vorgeworfen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank von 49.610 auf 51.099, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








