Zivile Einsatzkräfte nehmen 25-Jährigen nach mutmaßlichem Drogenhandel in der nördlichen Innenstadt fest. Der Tatverdächtige versuchte zu flüchten, wurde jedoch gestellt und festgenommen.
Drogenhandel in Dortmund festgenommen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0860
Zivilkräfte haben am Montag (12. Oktober) einen Verdächtigen nach einem vermuteten Drogenhandel im Bereich Schumannstraße und Lortzingsportplatz festgenommen.
Aufgrund von Beschwerden über Personen aus dem Drogenmilieu wurden die Beamten in diesem Bereich eingesetzt. Während einer kurzfristigen Observation beobachteten sie gegen 17:00 Uhr eine vermutete Kokainübergabe. Als die Einsatzkräfte den Verdächtigen festnehmen wollten, versuchte er zu Fuß auf den nahegelegenen Sportplatz zu flüchten. Dort konnten sie ihn stellen und festnehmen.
Der Verdächtige ist ein 25-jähriger türkischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz.
Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Einsatzkräfte eine beträchtliche Menge Kokain und Heroin, Bargeld und ein Mobiltelefon. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht.
Auch der vermutliche Käufer wurde von den Einsatzkräften kontrolliert. Bei ihm wurden Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt.
Die Polizisten kontrollierten eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Bei dieser Person wurde Bargeld sichergestellt. Zudem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Aufenthaltsgesetz erstellt.
Die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen beim Verdächtigen nicht vor. Dem 25-Jährigen steht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln und illegalen Aufenthalts bevor.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








