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Drogenkontrolle der Polizei in Mettmann

Die Polizei führte eine Verkehrskontrolle mit Fokus auf Drogenmissbrauch durch. 10 positive Drogen-Schnelltests führten zu weiteren Maßnahmen und Bußgeldern.

Symbolfoto
Foto: Presseportal.de

Ratingen (ost)

Zusammen mit Teilnehmern eines Fortbildungskurses vom Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW (LAFP) führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann am Donnerstag (31. Juli 2025) eine Verkehrskontrolle mit dem Fokus auf Drogenmissbrauch am Steuer durch.

Auf dem Gelände der Straßenmeisterei Ratingen an der Brachter Straße wurden insgesamt 61 Fahrzeuge von den Polizisten kontrolliert. Bei einigen Verkehrsteilnehmern bestand der Verdacht auf vorangegangenen Drogenkonsum, weshalb vor Ort Urin- oder Speicheltests durchgeführt wurden.

In zehn Fällen waren die Drogen-Schnelltests positiv, daher wurden zur weiteren Beweissicherung Blutproben entnommen und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Bei einem Erstverstoß drohen den Betroffenen ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg, ein einmonatiges Fahrverbot und eine Meldung an die Führerscheinbehörde.

Während der Kontrolle entdeckten die Polizisten bei einigen Fahrzeugen auch technische Mängel oder unzulässige Modifikationen. Ein Auto wurde wegen übermäßiger Lautstärke bei einer offiziellen Prüfstelle vorgeführt, um eine genaue Schallpegelmessung durchzuführen. Zwei Fahrer erhielten jeweils eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. 55.296 Unfälle ereigneten sich innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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