Polizisten haben in Neubrück zwei mutmaßliche Dealer festgenommen und größere Mengen Drogen sowie Waffen sichergestellt. Weitere Ermittlungen in Köln-Niehl führten zur Beschlagnahmung von Drogen, Waffen und gestohlenem Eigentum.
Drogenlager beschlagnahmt – Festnahmen in Neubrück und Niehl

Köln (ost)
Nach einem Vorfall von häuslicher Gewalt am Samstagabend (14. Februar) in Neubrück wurden zwei Verdächtige (31, 51) von Polizisten vorübergehend festgenommen und es wurden große Mengen Drogen sowie Waffen sichergestellt.
Um 18 Uhr befreiten Beamte eine Frau aus einer Wohnung am Europaring, nachdem sie einen Hinweis erhalten hatten, dass sie von ihrem Partner (31) festgehalten wurde. Bei den Ermittlungen vor Ort entdeckten die Polizisten etwa 50 Gramm Kokain und ein griffbereites Messer.
Weitere Untersuchungen führten die Beamten noch in derselben Nacht zu einer Wohnung in Köln-Niehl. Dort trafen sie auf einen 51-jährigen Mann und beschlagnahmten etwa 2,5 kg Cannabis, 500g Kokain sowie Amphetamine. Neben den Drogen fanden die Ermittler Schlagringe, Messer, eine PTB-Waffe, mutmaßliches Dealgeld sowie ein gestohlenes E-Bike.
Die Ermittlungen wegen Freiheitsberaubung, Drogenhandels und Hehlerei sind noch im Gange. (as/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch weiterhin eines der Gebiete mit den höchsten Fallzahlen von Drogenkriminalität. Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 73.917 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während die Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland insgesamt 73.917 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








