Feierlichkeiten trotz Regen verliefen größtenteils friedlich. Sicherheitskonzepte bewährten sich, jedoch 10 Ingewahrsamnahmen und Verdacht auf „KO-Tropfen“ bei minderjährigen Mädchen.
Dülken: Altweiber in Kreis Viersen

Kreis Viersen (ost)
Am 12.02.2026 gab es im Kreis Viersen verschiedene Feierlichkeiten im Zusammenhang mit dem Altweibertreiben. Trotz des Regens waren viele Narren im Karneval auf den Straßen und in den Zelten unterwegs. Die meisten Veranstaltungen verliefen friedlich und ohne Zwischenfälle. Die Sicherheitskonzepte der Organisatoren, die in Zusammenarbeit mit den Sicherheits- und Ordnungsbehörden des Kreises Viersen erarbeitet wurden, haben sich bewährt.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre lag ein besonderes Augenmerk auf dem Altweibertreiben in Viersen-Dülken. Circa 800 Menschen versammelten sich in diesem Jahr auf dem „Alter Markt“, darunter viele Jugendliche. Einige Feiernde in Dülken benahmen sich nach Alkoholkonsum unangemessen, was trotz vorheriger Platzverweise zu insgesamt 10 Festnahmen führte.
Zwei minderjährige Mädchen wurden während der Feierlichkeiten in einem hilflosen Zustand gefunden und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht, dass „KO-Tropfen“ im Spiel waren. Außerdem wurde eine Geldbörse gestohlen und eine Person leistete Widerstand gegen die Polizei. Insgesamt gab es in Dülken 21 Strafanzeigen und vier Ordnungswidrigkeiten, die durch die starke Polizeipräsenz verhindert werden konnten.
Auch in den kommenden Tagen werden im Kreis Viersen viele Feierlichkeiten stattfinden. Die Polizei wird mit geplanten Einsätzen bei einzelnen Veranstaltungen und erhöhter Präsenz im gesamten Kreisgebiet für Ihre Sicherheit sorgen. Passen Sie aufeinander auf, respektieren Sie die Einsatzkräfte vor Ort, bewahren Sie Ihre Wertsachen sicher auf und nehmen Sie keine Getränke von Fremden an. Im Notfall wählen Sie die 110! mp (95)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Darunter waren 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, die insgesamt 73917 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








