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Dülmen: Verdächtige Person festgenommen

Eine Sicherheitsfirma meldete eine verdächtige Person auf dem Gelände eines Autohauses. Die Polizei stellte den 36-jährigen Mann und nahm ihn in Gewahrsam.

Foto: Depositphotos

Coesfeld (ost)

In der Nacht zum Mittwoch (09.09.2026) wurde von einer Sicherheitsfirma gegen 01.45 Uhr eine verdächtige Person auf dem Gelände eines Autohauses an der Münsterstraße in Dülmen gemeldet. Laut der Sicherheitsfirma war die Person vermummt und befand sich auf dem Gelände des Autohauses.

Als die Polizeibeamten eintrafen und das Gelände durchsuchten, entdeckten sie eine männliche Person, die sich zwischen den zum Verkauf stehenden Fahrzeugen versteckte. Als der Mann die Einsatzkräfte sah, floh er. Die Polizisten konnten ihn jedoch nach kurzer Strecke festnehmen. Es handelte sich um einen 36-jährigen Mann aus Gescher.

Im Zuge der weiteren Untersuchungen durchsuchten die Beamten den Fluchtweg des Verdächtigen und fanden dabei typisches Einbruchswerkzeug, das sie als mögliches Tatwerkzeug sicherstellten.

Weder auf dem Gelände des Autohauses noch auf den angrenzenden Gewerbeflächen wurden aufgebrochene Fahrzeuge festgestellt.

Der 36-Jährige wurde zur Feststellung seiner Identität zur Polizeiwache Dülmen gebracht. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der Mann anschließend in Gewahrsam genommen.

Bei der Durchsuchung des Verdächtigen fanden die Beamten außerdem Betäubungsmittel, die sie sicherstellten.

Bisher sind keine weiteren Tatorte bekannt. Geschädigte, die in der Nacht zum 09.09.2026 in Dülmen einen Einbruch oder Aufbruch an ihrem Fahrzeug festgestellt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Das gilt auch für Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Hinweise nimmt die Polizei in Dülmen unter 02594-793611 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich, während es im Jahr 2023 51099 waren. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 in beiden Jahren relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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