Eine 30-Jährige verursachte betrunken einen Unfall, wurde festgenommen und leistete massiven Widerstand bei der Blutabnahme.
Düren: 30-Jährige verursacht Unfall und landet im Gewahrsam

Düren (ost)
Am Tag zuvor (14.05.2026) kollidierte eine Frau an der Kreuzung Veldener Straße / Neue-Jülicher-Straße mit ihrem Auto gegen die Begrenzungssteine für einen Fahrradschutzstreifen und beschädigte die Ölwanne des Fahrzeugs. Es wurde festgestellt, dass sie Alkohol und Drogen konsumiert hatte.
Um 19:25 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem sie beobachtet hatten, wie eine Frau mit ihrem Auto verunglückte. Laut Zeugenaussagen fuhr die Frau in Schlangenlinien auf der Veldener Straße in Richtung Zollhausstraße und überfuhr mehrmals die Begrenzungssteine für den Fahrradschutzstreifen, was zu Beschädigungen an ihrem Auto führte.
Bei dem Gespräch vor Ort mit der Unfallverursacherin, einer 30-jährigen Frau aus Düren, bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Es gab auch Anzeichen für möglichen Drogenkonsum. Als die 30-Jährige über die bevorstehende Blutabnahme informiert wurde, versuchte sie, vom Unfallort zu flüchten, was von den Beamten vor Ort verhindert wurde. Schließlich leistete die Frau erheblichen Widerstand, als sie zur Wache gebracht wurde. Ihr aggressives Verhalten führte schließlich zur Ingewahrsamnahme. Eine Ärztin entnahm eine Blutprobe.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023 an. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland ist Nordrhein-Westfalen jedoch immer noch die Region mit den meisten erfassten Drogenfällen im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








