Ein betrunkener Fahrer eines Motorrollers wehrt sich gegen die Polizei. Ein Zeuge bemerkte seine Fahrunsicherheit bereits vor dem Vorfall.
Düren: Alkoholisierter Zweiradfahrer leistet Widerstand

Düren (ost)
Ein stark betrunkener Fahrer eines Motorrollers widersetzte sich den eingesetzten Polizeibeamten bei der angeordneten Entnahme einer Blutprobe. Zuvor hatte er einem Zeugen durch auffälliges Fahrverhalten auffallen.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte den 71-jährigen Fahrer eines Kleinkraftrades gestern Morgen (26.03.2026) gegen 09:40 Uhr bereits im Bereich der Arnoldsweilerstraße bemerkt. Er hatte offensichtlich große Schwierigkeiten, das Gleichgewicht auf seinem Zweirad zu halten und fuhr in deutlichen Kurven. Als er versuchte, sein Fahrzeug im Verlauf der Josef-Schregel-Straße anzuhalten, verlor er das Gleichgewicht und fiel mit seinem Gefährt um. Er wurde dabei nicht verletzt.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten bestätigten schließlich den Verdacht des Zeugen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Fahrzeugführer ergab einen Wert von 2,16 Promille. Der Mann konnte auch keine Fahrerlaubnis für das Zweirad vorweisen. Der betrunkene Senior aus Düren, der offensichtlich mit dem Vorgehen der Beamten nicht einverstanden war, verhielt sich zunehmend unkooperativ und beleidigte fortlaufend die umstehenden Personen. Beim Transport zur anstehenden Blutentnahme leistete er sogar körperlichen Widerstand gegen die Beamten.
Der 71-Jährige muss nun mit verschiedenen Strafverfahren rechnen. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








