Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde von drei Unbekannten im Schmittpark attackiert. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identifizierung der Täter.
Düren: Attacke im Park, Polizei sucht Zeugen

Düren (ost)
Am Dienstag (09.06.2026) wurde ein 15-jähriger Jugendlicher aus Düren in einem Park in der Nähe der Olefstraße von drei bisher unbekannten Personen angegriffen. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt.
Um 12:50 Uhr befand sich der 15-Jährige im Schmittpark auf einer Bank. Laut dem Jugendlichen näherten sich zu diesem Zeitpunkt drei weitere Jugendliche. Einer der Personen trat zunächst gegen die Schultasche des 15-Jährigen, die auf dem Boden lag. Daraufhin kam es zu einem Handgemenge. Dabei zogen zwei der unbekannten Jugendlichen ein Messer. Die Klinge eines der beiden Messer berührte das Bein des 15-Jährigen, wodurch er leichte Verletzungen erlitt. Danach floh er vor den drei Personen, um sich in Sicherheit zu bringen.
Alle drei Personen waren männlich, zwischen 14 und 16 Jahre alt und ca. 168-170cm groß. Ein Jugendlicher mit schlanker Statur trug einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Jogginghose. Ein anderer war ebenfalls schlank und trug eine schwarze Jacke sowie eine blaue Jeans. Der dritte Jugendliche war von kräftiger Statur und seine Kleidung ist unbekannt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über die Tat oder die Jugendlichen haben, sich an die zuständige Sachbearbeiterin unter der Rufnummer 02421-949 8114 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








