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Düren: Autofahrer verliert Kontrolle nach Schneeballwurf

Ein 19-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle auf glatter Fahrbahn, nachdem Jugendliche Schneebälle auf sein Fahrzeug geworfen hatten. Der entstandene Sachschaden wird auf 8200 Euro geschätzt.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

In der Nacht vom Montag (12.01.2026) verlor ein junger Autofahrer im Arnoldsweilerweg die Kontrolle über sein Fahrzeug aufgrund der glatten Straße und verursachte Schäden. Möglicherweise war der Unfall darauf zurückzuführen, dass Jugendliche zuvor Schneebälle auf das vorbeifahrende Auto geworfen hatten.

Um 00:30 Uhr fuhr der 19-jährige Fahrer aus Düren den Arnoldsweilerweg von der Schoellerstraße kommend entlang, als er einige Jugendliche am Straßenrand sah. Kurz darauf wurde sein Auto von Schneebällen getroffen. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der rutschigen Fahrbahn. Der Wagen kollidierte dann mit zwei geparkten Autos, einer Leitplanke und einer Hauswand. Auch das Auto des 19-Jährigen wurde beschädigt. Die Jugendlichen verließen zunächst den Unfallort, wurden aber später von der Polizei in einer Fahndung gefunden. Das Trio, im Alter von 14 bis 15 Jahren aus Düren und Frechen, bestritt, Schneebälle auf das Auto geworfen zu haben.

Der Gesamtschaden wird auf 8200 Euro geschätzt. Das Verkehrskommissariat hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Ereignissen haben, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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