In der Nacht zum Donnerstag brannte ein gestohlenes Dreirad-Kleinkraftrad an der Joachimstraße vollständig aus. Möglicherweise war es in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Düren: Brennender Kabinenroller an der Joachimkirche

Düren (ost)
In der Nacht zum Donnerstag (10.09.2026) brannte in der Joachimstraße ein Dreirädriges Kleinkraftrad mit Kabine vollständig aus. Im Rahmen der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass das Fahrzeug entwendet war und vor dem Brand möglicherweise an einer Verkehrsunfallflucht beteiligt war.
Gegen 03:20 Uhr erhielten Feuerwehr und Polizei die Meldung über brennenden Unrat an der Joachimkirche in Düren. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude verhindern, musste aber feststellen, dass es sich bei dem “Unrat” um einen Elektro-Kabinenroller handelte. Dieser war bereits bis auf das Metallgestell ausgebrannt. Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort konnte festgestellt werden, dass das Fahrzeug am vergangenen Wochenende entwendet wurde. (Siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/8/6348760).
Bereits gegen 01:20 Uhr hatten sich konkrete Hinweise ergeben, dass mit einem solchem Fahrzeug ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Berta-Timmermann-Straße / Zollhausstraße verursacht worden war. In diesem Zusammenhang wurden durch Zeugen mehrere streitende Personen auf der Straße beobachtet, die jedoch bei Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort waren. Der unfallverursachende Kabinenroller selber war nach dem Unfall in Richtung Innenstadt geflüchtet. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Bei dem Unfall wurde ein geparkter Pkw beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.
Die Polizei bittet Personen, die Hinweise zu den Taten oder den Tätern machen können oder sonstige verdächtige Umstände im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall oder im Umfeld des Brandortes beobachtet haben, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








