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Düren: Brückenunfall in Düsseldorf

Fahrer unterschätzte Fahrzeughöhe, Beifahrer verletzt sich leicht bei Kollision.

Foto: unsplash

Düren (ost)

Gestern Morgen (22.07.2026) kollidierte der Fahrer eines Lieferwagens in der Dampfmühlenstraße mit einer Unterführung, da er die Höhe seines Transporters unterschätzt hatte. Sein Beifahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.

Ein 36-jähriger Mann aus Düsseldorf hatte gestern um 11:00 Uhr mehrere Probleme mit der Höhe seines Fahrzeugs. Trotz der begrenzten Durchfahrtshöhe passierte er die Bahnunterführung in der Dampfmühlenstraße in Richtung Feldstraße und wurde abrupt von der massiven Konstruktion gestoppt. Sein Beifahrer, ein 21-jähriger Mann aus Krefeld, verletzte sich leicht und musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Unstimmigkeiten zwischen dem Fahrer und dem Lichtbild auf seinem Führerschein fest. Aufgrund von Zweifeln an seiner Identität wurde der Fahrer zur Polizeiwache nach Düren gebracht. Dort ergaben weitere Ermittlungen, dass der 36-jährige den Führerschein eines Freundes benutzt und falsche Informationen angegeben hatte. Er besitzt selbst keine gültige Fahrerlaubnis.

Die Beamten leiteten entsprechende Strafverfahren ein und stellten den Führerschein sicher. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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