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Düren: Diebstähle nach gescheiterter Flucht

Ein 35-jähriger Mann wurde nach einem versuchten Diebstahl auf einem Parkplatz gestellt. Weitere Delikte wurden aufgedeckt, die nun von der Kriminalpolizei untersucht werden.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Montag (27.07.2026) ereignete sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Valencienner Straße ein versuchter Diebstahl. Der Täter flüchtete, wurde jedoch von der Polizei in der Nähe festgenommen. Dabei ergaben sich Hinweise auf weitere Diebstähle.

Um etwa 13:15 Uhr kehrte ein 57-jähriger Mann aus Düren nach dem Einkaufen zu seinem geparkten Auto zurück und bemerkte, dass die Fahrertür geöffnet war und ein Fremder das Fahrzeug durchsuchte. Nachdem der Täter, ein 35-jähriger Mann aus Düren, sofort angesprochen wurde, ließ er das Portemonnaie des 57-Jährigen fallen und flüchtete. Dabei benutzte er zunächst ein Fahrrad, stürzte jedoch und verlor ein Handy am Tatort. Schließlich gelang es ihm, in Richtung „Am Ellernbusch“ zu entkommen. Das Portemonnaie blieb beim Besitzer, das verlorene Handy wurde später von der Polizei sichergestellt.

Der 35-jährige Mann kam nicht weit – Polizisten der Wache Düren trafen ihn in der Straße „Am Ellernbusch“ an. Inzwischen war er auf einen E-Scooter umgestiegen, den er während seiner Flucht an der Kreuzung Am Ellernbusch / Bertramsweg gestohlen hatte. Der Besitzer hatte in der Zwischenzeit ebenfalls die Polizei verständigt.

In seinem Rucksack fanden die Beamten verschiedene Brillen, Schmuck und ein Einhandmesser. Außerdem gab er an, dass auch das verlorene Handy gestohlen sei. Der E-Scooter konnte dem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 35-Jährige wird nun entsprechende Strafverfahren erwarten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Fällen aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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