Ein E-Scooter-Fahrer aus Düren wurde von Insassen eines flüchtigen Pkw angegriffen. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen des Vorfalls.
Düren: E-Scooter-Fahrer angegriffen, Polizei sucht Zeugen

Düren (ost)
Ein Scooter-Fahrer aus Düren wurde gestern (16.09.2026) am frühen Abend von den Insassen eines bisher unbekannten flüchtigen Autos zunächst gestoppt und dann physisch angegriffen. Nach dem Angriff flohen die Täter unerkannt mit dem Fahrzeug. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Um 17:35 Uhr war der 50-jährige Mann mit seinem Elektrokleinstfahrzeug auf der Alten Jülicher Straße unterwegs. Laut den bisherigen Ermittlungen wurde er von einem Auto geschnitten, gestoppt und dadurch zum Sturz gebracht. Mehrere Insassen des Autos verließen sofort das Fahrzeug und griffen das Opfer gezielt an. Sie schlugen mehrmals auf ihn ein, wodurch er leichte Verletzungen erlitt. Der Geschädigte lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ausdrücklich ab. Nach dem Angriff stiegen die bisher unbekannten Verdächtigen wieder in das Auto und flüchteten vom Tatort.
Das flüchtige Auto der Verdächtigen soll ein älterer silberner Mercedes Kombi sein. Die Verdächtigen werden als ca. 30 Jahre alt, ca. 185cm groß, dunkelhaarig und dunkel gekleidet beschrieben. Eine Person war kräftig, die anderen beiden eher schlank. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben bisher erfolglos.
Die Polizei bittet Personen, die den Vorfall fotografisch oder filmisch festgehalten haben oder sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens oder der Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








