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Düren: Einbrecher im Kleiderschrank gefunden

Ein Einbrecher wurde in der Wohnung einer Geschädigten festgenommen, nachdem er sich in einem Kleiderschrank versteckt hatte.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

In der Nacht zum Freitag (07.08.2026) gelang Beamten der Wache Düren die Festnahme eines Einbrechers in der Wohnung einer Geschädigten. Er hatte sich bei Erblicken der alarmierten Beamten in einem Kleiderschrank versteckt und konnte noch in der Wohnung festgenommen werden.

Gegen 00:40 Uhr erhielten Einsatzkräfte der Wache Düren eine Meldung über einen „Einbruch mit Täter am Ort“. In der betroffenen Wohnung konnten die Beamten bei ihrem Eintreffen bereits von außen eine männliche Person sehen, die sich bei Erkennen der eintreffenden Beamten augenscheinlich in die Wohnung zurückzog. Da die Person auf Ansprache nicht reagierte, verschafften sich die Einsatzkräfte schließlich Zugang zur Wohnung und durchsuchten diese. Hierbei war auch ein Diensthundeführer eingesetzt. Der Tatverdächtige, der sich in der Wohnung in einem Kleiderschrank versteckt hielt, ließ sich schließlich widerstandslos festnehmen. Der 17-Jährige, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, hatte sich nach vorläufigen Angaben Zutritt zur Wohnung verschafft, um dort zu nächtigen.

Die Beamten nahmen den 17-Jährigen vorläufig fest und führten ihn der Wache Düren zu. Dort übernahm die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Den jungen Mann, der sich sonst im Raum Saarbrücken aufhält, erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2789 auf 3069, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 2614 Personen den Großteil ausmachte. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 im Jahr 2022 auf 1451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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