Eine 43-jährige Frau aus Düren fiel einem Betrug durch einen falschen Paypal-Mitarbeiter zum Opfer, der sie dazu brachte, eine fünfstellige Summe zu überweisen.
Düren: Falscher Paypal-Mitarbeiter

Kreis Düren (ost)
Am Donnerstag (26.02.2026) wurde eine 43-jährige Frau Opfer eines Betrugs durch einen falschen Mitarbeiter von Paypal.
Um 15:30 Uhr erhielt eine 43-jährige Frau aus Düren einen Anruf von einer unbekannten Nummer auf ihrem Handy. Ein Mann informierte sie in englischer Sprache darüber, dass er ein Mitarbeiter von Paypal sei und dass ihr Paypal-Konto gehackt worden sei.
Um das angeblich gestohlene Geld nicht zu verlieren, wurde die 43-Jährige aufgefordert, mehrere Transaktionen auf ein bestimmtes Konto durchzuführen. Die Frau folgte der Anweisung und überwies insgesamt einen Betrag in fünfstelliger Höhe auf das genannte Konto.
Während des Anrufs erschien die Polizei vor Ort. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen betrügerischen Anruf handelte. Das Gespräch wurde sofort beendet.
Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsmaschen. Seriöse Unternehmen nehmen keine unaufgeforderten Anrufe an, um angebliche Hackerangriffe zu beheben.
Die Tricks der Betrüger im Internet sind vielfältig und raffiniert. Informationen und Tipps zu Cyberkriminalität finden Sie unter https://polizei.nrw/cybercrime .
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








