Die Polizei in Düren ermittelt nach Diebstählen auf dem Friedhof in der Hochheimstraße. Unbekannte Täter entwendeten Grabschmuck, während die genaue Tatzeit noch unklar ist.
Düren: Friedhofsdiebstähle im Nordkreis

Niederzier (ost)
Anscheinend war auch der Friedhof in der Hochheimstraße das Ziel von Dieben. Am Donnerstagmittag (12.03.2026) informierte ein Steinmetz die Polizei, während er auf dem Friedhof arbeitete. Er hatte bemerkt, dass Grabschmuck von mehreren Grabstätten gestohlen worden war.
Um 12:00 Uhr wurde die Polizei Düren über den Vorfall informiert. Bei der Untersuchung des Friedhofs durch die Beamten wurden bisher sechs Grabstätten entdeckt, von denen unbekannte Täter offensichtlich Bronzefiguren und ähnliches abmontiert und gestohlen hatten. In zwei Fällen blieb es beim Versuch.
Aufgrund der Umstände liegen bisher keine genauen Informationen zu den Tatzeiten oder den Tatverdächtigen vor. Auch zum Wert des gestohlenen Guts können derzeit keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Einige Verantwortliche der betroffenen Grabstätten konnten identifiziert und kontaktiert werden.
Personen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können oder verdächtige Umstände in der Nähe des Tatorts beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








