Eine 29-jährige Frau wurde bei einem Unfall aufgrund einer Ölspur leicht verletzt. Der Verursacher, ein 72-jähriger Lkw-Fahrer, konnte ermittelt werden.
Düren: Ölspur führt zu Verkehrsunfall mit Personenschaden

Düren (ost)
Am Montagmorgen (14.09.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall einer Autofahrerin aufgrund einer Ölspur zwischen Stockheim und Kreuzau. Die Frau wurde leicht verletzt, aber der Verursacher der Ölspur konnte identifiziert werden.
Um 09:50 Uhr fuhr eine 29-jährige Frau aus Merzenich mit ihrem Auto auf der L327 von der B56 kommend in Richtung Niederau. In der Nähe des Tierheims geriet das Auto der Frau aufgrund der verschmutzten Fahrbahn ins Schleudern. Um einem entgegenkommenden Auto auszuweichen, lenkte sie nach rechts, wodurch ihr Auto gegen den Bordstein prallte und auf die linke Seite kippte. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Fahrzeug belief sich auf etwa 8000 Euro.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Ölspur von einem defekten Lastwagen verursacht wurde. Der Fahrer, ein 72-jähriger Mann aus Düren, war zuvor mit seinem Sattelzug von der Henry-Ford-Straße über die B56 in Richtung Niederau gefahren. Auf der Maubacher Straße in Kreuzau bemerkte er einen ungewöhnlichen Geruch und hielt sein Fahrzeug an.
Die Feuerwehr und ein spezialisiertes Reinigungsunternehmen wurden zur Beseitigung der Ölspur hinzugezogen. Teile der B56 und der L327 mussten vorübergehend gesperrt werden. Gegen 15:00 Uhr wurde die Straße wieder freigegeben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








