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Düren: Pedelecs verursachen mehrere Unfälle

Am Dienstag gab es drei Unfälle mit Pedelecs in Linnich und Düren. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Linnich / Düren (ost)

Am gestrigen Dienstag (07.10.2026) ereigneten sich gleich drei Unfälle mit Pedelecs. Einer in Linnich und zwei in Düren.

Bei der Kreuzung Erkelenzer Straße / B57 in Linnich kam es gegen 14:00 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem 57-jährigen Autofahrer aus Linnich und einer 67-jährigen Pedelec-Fahrerin aus Linnich. Der Autofahrer wollte von der Erkelenzer Straße nach links auf die B57 abbiegen und übersah dabei nach eigenen Angaben die Pedelec-Fahrerin, die auf dem Fahrradweg der B57 unterwegs war. Die Pedelec-Fahrerin wurde leicht verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Um 16:00 Uhr kam es auch in Düren zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Pedelec beim Abbiegen. Sowohl der 49-jährige Autofahrer aus Düren als auch die 41-jährige Pedelec-Fahrerin aus Düren befanden sich auf der Bismarckstraße in Richtung Innenstadt; die Radfahrerin fuhr auf dem Fahrradschutzstreifen. Beim Abbiegen auf die Hans-Brückmann-Straße missachtete der Autofahrer den Vorrang der Radfahrerin, die geradeaus fahren wollte, und es kam zur Kollision. Die Pedelec-Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 18:00 Uhr kam es auf dem Ruruferradweg zu einem Zusammenstoß zwischen einer 56-jährigen Fußgängerin aus Düren und einer 53-jährigen Pedelec-Fahrerin aus Kreuzau in Höhe der Aachener Straße. Die Pedelec-Fahrerin hatte beim Überholen der Fußgängerin einen Fehler gemacht und stieß mit ihr zusammen. Beide stürzten und verletzten sich leicht; die Fußgängerin wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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