Ein 54-jähriger Dürener wurde Opfer eines Raubüberfalls, bei dem sein Portmonee gestohlen wurde. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Düren: Raub auf der Hovener Straße

Düren (ost)
Am Samstag (04.04.2026) ereignete sich zwischen 21:00 Uhr und 21:30 Uhr ein Raubüberfall in der Gegend der Hovener Straße.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 54-jähriger Dürener mit seinem Fahrrad auf der Nordstraße und machte in einem nahegelegenen Schnellrestaurant eine kurze Pause. Danach setzte er seine Fahrt fort.
Auf der Hovener Straße machte er erneut kurz halt. Dort gab er an, dass ein unbekannter Täter ihm einen Schlag gegen den Hinterkopf versetzt habe. Der Täter konnte nicht näher beschrieben werden und stahl daraufhin das Portemonnaie des Opfers. Der 54-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Informationen werden von der zuständigen Sachbearbeiterin unter der Telefonnummer 02421 949-8523 entgegengenommen. Außerhalb der Bürozeiten ist die Polizei Düren unter der Rufnummer 02421 949-0 erreichbar.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 12625 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 gestiegen ist. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








