Ein unbekannter Täter erbeutete 1.500 Euro für angeblich dringend erforderliche Sanierungsarbeiten an einem Haus. Die Polizei bittet um Hinweise.
Düren: Sanierungsarbeiten-Betrug, Polizei sucht Zeugen

Düren (ost)
Ein bisher unbekannter Krimineller konnte am Mittwochnachmittag von einer Hausbesitzerin einen vierstelligen Geldbetrag als Anzahlung für angeblich dringend erforderliche Sanierungsarbeiten am Haus stehlen. Die Polizei bittet um jegliche Hinweise.
Um etwa 14:30 Uhr klingelte der Betrüger an der Tür der Geschädigten in der Albert-Schweitzer-Straße und erlangte unter dem Vorwand dringend notwendiger Sanierungsarbeiten am Dach der Geschädigten Zutritt zum Gebäude. Es gelang ihm, die Geschädigte von einer dringend erforderlichen Reparatur zu überzeugen und forderte eine Anzahlung. Die Geschädigte übergab dem vermeintlichen Handwerker wie gefordert einen Betrag von 1.500 Euro in bar, woraufhin er das Haus mit dem Geld verließ. Der Verdächtige wird als männlich, 40-50 Jahre alt, ca. 175cm groß und mit dunklem Schnurrbart beschrieben. Die Fahndungsmaßnahmen der informierten Polizeibeamten im Umfeld des Tatortes waren erfolglos.
Personen, die Informationen zur Tat oder dem Täter haben oder verdächtige Umstände in der Nähe des Tatortes beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








