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Düren: Taxi- und Mietwagenkontrollen Annakirmesplatz

Abgestimmte Kontrollen deckten Verstöße auf. Polizei plant verstärkte Überprüfungen während der Annakirmeswoche.

Foto: unsplash

Düren (ost)

Abgestimmte Kontrollen von Taxis und Mietwagen durch die Straßenverkehrsbehörde in Zusammenarbeit mit der Polizei deckten am vergangenen Sonntag (26.07.2026) verschiedene Verstöße auf. Auch für den Rest der Annakirmeswoche sind verstärkte Kontrollen durch die Polizei geplant.

Nachdem in den letzten Wochen vermehrt Betriebe von Taxi- und Mietwagenunternehmen überprüft wurden und dabei teilweise gravierende Verstöße festgestellt wurden, bestand der Verdacht, dass auch bei Kontrollen der Fahrer und Fahrzeuge Mängel zu erwarten waren. Bei gemeinsamen Kontrollen der Straßenverkehrsbehörden des Kreises Düren und des Rhein-Erft-Kreises mit der Polizei Düren rund um den Annakirmesplatz lag daher am vergangenen Sonntagabend neben der Überprüfung der Fahrer ein besonderes Augenmerk auf dem technischen Zustand und den Ausrüstungsvorschriften der genutzten Fahrzeuge.

Insgesamt wurden elf Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz festgestellt, die mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet wurden. Darüber hinaus wurden sechs Verwarnungsgelder wegen fehlender Ausrüstung erhoben. Ein überprüfter Mietwagen wurde aus dem Verkehr gezogen, da der Fahrer einen Fahrgast beförderte, obwohl er keine Genehmigung gemäß dem Personenbeförderungsgesetz besaß. Des Weiteren wurden drei Uber-Fahrer aus Köln im Stadtgebiet Düren entdeckt, die dort keine Fahrgäste aufnehmen dürfen und daher zu ihrem Betriebssitz zurückgeschickt wurden.

Um die Sicherheit der Fahrgäste zur und von der Annakirmes zu gewährleisten, werden die zuständigen Behörden auch in den kommenden Tagen verstärkte Kontrollen von Taxis und Mietwagen im Stadtgebiet Düren durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 aus, was 2.13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3764, was 0.59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% ausmacht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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